Biene bei Brutpflege Zucht von Königinnenzellen Bienen auf offener Brutwabe Biene auf Mandelblüte

Heilkundliche Anwendungen

Seit Jahrtausenden kennen und nutzen die Menschen die nahrhaften und gesundheitsfördernden Eigenschaften der Bienenprodukte. Heilkundige Sumerer, Griechen, Römer, Chinesen und Ägypter setzten Bienenprodukte bei vielerlei Erkrankungen und in der Wundheilung ein. Schon vor über 3000 Jahren wurde auf Tontafeln, Papyrus und später in Büchern dokumentiert, dass Rheuma, Gicht, Arthrose, Augenleiden, Magen-Darmerkrankungen, Gallensteine und Wunden mit Bienenprodukten sehr erfolgreich behandelt werden können.

Gesundheitsvorsorge und Eigenverantwortung sind zwei Voraussetzungen für das Wohlbefinden bis ins hohe Alter und ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung. Dazu bieten die Bienenprodukte hervorragende natürliche und ganzheitliche Hilfe.

Warnhinweis: Die hier aufgeführten Hinweise zur heilkundlichen Anwendung von Bienenprodukten sind nur Beispiele zu Informationszwecken. Sie dienen nicht als Anleitung zur Eigenbehandlung.

Da gesundheitliche Störungen sehr individuell sind, können wir keine Haftung übernehmen. Im Krankheitsfall hat die Anwendung unter Aufsicht eines sachkundigen Therapeuten zu erfolgen.

Grundsätzlich gibt es bei jedem Bienenprodukt, wie bei jedem Medikament die Möglichkeit einer Unverträglichkeit. Deshalb sollten besonders Allergiker vorsichtig mit Bienenprodukten umgehen.

Insbesondere Bienengift kann schwere allergische Reaktionen mit Atemnot und Herzkreislaufversagen hervorrufen.

mediapis® bildet qualifizierte Therapeuten nach neuesten Erkenntnissen aus.

Honig

Honig für die Behandlung Honigmassage

Honig hat ausgesprochen entzündungshemmende Eigenschaften, die vielseitig Anwendung finden können. Bekannt ist das Lutschen von Honig bei Erkältungen und anderen Entzündungen im Mund- und Rachenbereich, auch als Umschlag bei Bronchitis, Gelenkschmerzen und Blutergüssen hat sich Honig bewährt.

Die Honigmassage hält immer mehr Einzug in die naturheilkundliche Praxis und auch in den Wellnessbereich.

Seit einigen Jahren findet Honig großes Interesse im Bereich der Wundheilung. Seine Bedeutung wächst, denn Antibiotika resistente Keime sind zu einem großen Problem in der stationären und ambulanten Versorgung von Wunden geworden.

Die antibakterielle Wirkung von Honig, auch gegen diese resistenten Keime, ist längst bewiesen.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei das wärme- und lichtempfindliche Enzym Glucoseoxydase, das aus den Kopfdrüsen der Bienen stammt.

Allein die Tatsache, dass gewöhnlicher Honig ein Nahrungsmittel ist und kein zugelassenes medizinisches Produkt, hält viele Therapeuten davon ab, Honig in der Wundbehandlung zu verwenden. Inzwischen ist medizinisch zugelassener Honig auch auf dem deutschen Markt sowie weitere Produkte für die Wundversorgung, die Honig enthalten.

In Deutschland war bis ca. 1972 das Produkt "Melcain" erhältlich, eine Honig-Procain-Lösung, die vor allem in der Orthopädie verwendet wurde. Heute erlaubt uns der § 13 des Arzneimittelgesetzes die Aufbereitung von Honig für Injektionen und Spülungen.

Dies ist unter speziellen Bedingungen im Labor möglich.

Pollen und Bienenbrot

Pollen und Bienenbrot

Blütenpollen ist aufgrund seines Reichtums an essentiellen Aminosäuren, sekundären Pflanzenstoffen (u. a. Flavonoide), organisch gebundenen Mineralstoffen und Vitaminen ein wichtiges Mittel zur Stärkung der Abwehrkräfte. Es unterstützt den Organismus bei schweren zehrenden Krankheiten sowie starken Leistungs-anforderungen im Beruf und beim Sport.

In der Krankheitsprävention kommt ihm eine wichtige Bedeutung zu. Seine vorbeugende Wirkung gegen Prostataerkrankungen ist vielfältig beobachtet und beschrieben. Mit Pollen ist eine erfolgreiche Behandlung von Allergien durch Desensibilisierung möglich.

Propolis

Propolis Anwendungsformen Zarge mit Propolissaum und Wachsbrücken

Die Komplexität der Inhaltsstoffe und deren Wirkung erklären die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Propolis. Je nach pflanzlicher Herkunft variieren die Komponenten. Trotzdem ist das Wirkspektrum weitgehend gleich.

Diese Eigenschaft passt jedoch nicht in das übliche Arzneimittelschema.

Deshalb wird Propolis im Wesentlichen als Nahrungsergänzungsmittel und als Zusatz in Körperpflegemitteln angeboten und nicht als Medikament, denn als solches würde es der Zulassungspflicht unterliegen.

Bei diesen Produkten dürfen keine spezifischen Wirkungen angegeben oder Gesundheitsaussagen gemacht werden.

Die Wirkung von Propolis gegen Bakterien (Streptokokken, Staphylokokken), Viren (Herpes-, Rhino- u. onkogene Papylomaviren) und Pilze (Candida) ist in zahlreichen Studien nachgewiesen worden.

Die allgemeine entzündungshemmende Wirkung von Propolis ist in Fachkreisen ebenso bekannt wie die Schutzwirkung für die Haut und Blutgefäße, eine entspannende Wirkung auf die Bronchien und vieles mehr.

Sachkundige Therapeuten im niedergelassenen Bereich verwenden deshalb Propolis oder entsprechende Aufbereitungen mit Propolis (z. B. als Salbe, Tropfen, Spray, Zäpfchen, Ovula, Globuli).

Apotheken dürfen diese Produkte als Arzneimittel herstellen und an Endkunden abgeben, jedoch keinen Handel damit betreiben. In Krankenhäusern gibt es bisher kaum Anwendung von Propolispräparaten, weil es an zugelassenen Produkten fehlt.

In umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten wurde die Wirkung von Propolis gegen verschiedene Tumorzellen nachgewiesen. Deshalb gewinnt Propolis in der Krebsbegleittherapie zunehmend an Bedeutung. Onkologen raten ihren Patienten zur Einnahme von Propolis, weil sie die Erfahrung gewonnen haben, dass Patienten, die Propolis begleitend einnehmen, die Chemotherapie besser vertragen und das Gesamtergebnis positiver ausfällt.

Da Krankenkassen nur die Kosten für zugelassene Produkte übernehmen, müssen Patienten die Kosten einer Behandlung selbst tragen.

Gelée Royale

Gelée Royal Aufbereitung

Dieser ganz besondere Stoff aus dem Bienenvolk weist ebenso wie alle anderen Produkte der Bienen ein sehr großes Spektrum an Inhaltsstoffen auf. Eine Tatsache, die es schwierig macht, Gelée Royale als Medizin einzustufen, obwohl es durchaus pharmakologisch relevante Inhaltsstoffe hat und wie Propolis gegen verschiedene Mikroorganismen wirksam ist. Dabei ist besonders seine antivirale Eigenschaft zu nennen.

Heute wird Gelée Royale vorwiegend als allgemeines Stärkungsmittel eingenommen oder einfach, weil es auf Grund seiner zellregenerierenden Eigenschaften dem Alterungsprozess entgegenwirkt. In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurde Gelée Royale von Therapeuten injiziert und dabei gute Ergebnisse bei Durchblutungsstörungen und sowie nachlassender Gedächtnisleistung erzielt. Möglicherweise wird diese Anwendung wieder aufgegriffen, weil es nach wie vor keine befriedigende Behandlung der Demenz gibt.

Japanische Forscher haben nachgewiesen, dass Gelée Royale Inhaltsstoffe besitzt, die die Regeneration von Nervenzellen fördern. Das erklärt unter anderem die gute Wirkung von Gelée Royale im psycho-vegetativen Bereich.

Bienenwachs

Verwendung von Bienenwachs

Bienenwachs ist für die Heilkunde ein wichtiger Stoff bei der äußerlichen Anwendung. Die chemische Analyse weist ca. 300 Einzelstoffe auf. Daraus Einzelwirkungen ableiten zu wollen, scheint wenig sinnvoll. Bienenwachs vermittelt die angenehme Wärme und das Licht sonniger Tage. Seine angenehmen Duftstoffe können in der Aromatherapie genutzt werden. Verschiedene Inhaltsstoffe wirken schützend und pflegend auf unsere Haut.

Bienenwachs kommt hauptsächlich als wärmende Wickel und Auflagen, Zusatz von Hautpflegemitteln, sowie Ohrenkerzen zum Einsatz. Reha-Kliniken verwenden es in der Ergotherapie.

In der Kosmetik wird Bienenwachs zur Entfernung von Körperhaaren genutzt. Sowohl Pflegecremes wie medizinischen Salben gibt Bienenwachs die gewünschte Konsistenz.

Zurzeit entdecken Wellness-Anbieter die wohltuende Wirkung von Bienenwachs.

Bienen

Honigbiene

Der Bienenkörper wird bei uns vor allem für die homöopathische Verarbeitung genutzt und als Apis mellifera Globuli verabreicht, auch Salbe, mit dieser homöopathischen Aufbereitung der Biene, ist im Angebot.

In anderen Ländern kennt man den alkoholischen Auszug der ganzen Biene und nutzt diese Tinktur für allerlei Beschwerden.

In Russland stellt man aus dem Chitinpanzer der Bienen ein Arzneimittel her. Mit einem speziellen Verfahren wird ein wasserlöslicher Chitosan-Melanin-Komplex gewonnen. Niedermolekulares Bienenchitosan wird zur Ausleitung von Toxinen und Schwermetallen sowie in der Kosmetik als Hautschutz verwendet.

Bienengift

Bienenstichbehandlung Bienen Pinzette

Bienengift, das uns die Bienen mit ihrem Stachel verabreichen können, wird von den meisten Menschen gefürchtet, weil es schmerzhaft ist. Wer allergisch reagiert, hat einen weiteren Grund, die Begegnung mit Bienen zu vermeiden.

Für rheumageplagte Menschen ist es dagegen eine große Hilfe und der Schmerz beim Einstich, der nur kurz anhält, nichts gegen die Schmerzen, die sie sonst aushalten müssen. Auch weitere chronisch entzündliche Erkrankungen, die schulmedizinisch üblicherweise mit Kortison behandelt werden, sind ein Einsatzgebiet von Bienengift. Bei der Behandlung der Multiplen Sklerose hat sich Bienengift in vielen Fällen bewährt.

Es wird entweder durch den natürlichen Stich oder mittels einer Spritze verabreicht, wenn aufbereitetes Bienengift als Injektionslösung zur Verfügung steht. In vielen Ländern gibt es Bienengiftsalben. In Deutschland gab es bis vor wenigen Jahren das recht bekannte Produkt "Forapin".

In Neuseeland mischt man Bienengift in Honig. Es soll in dieser Aufbereitung bei rheumatischen Beschwerden und bei Bluthochdruck helfen.
(Pinzette können Sie bei uns bestellen)

Drohnenlarven

Drohnenlarven

In Rumänien war es der Imker Nicolae Iliesu, der auf die Idee kam das Potential der Drohnenlarven für den Menschen zu nutzen. Er beobachtete an Entenküken die wachstums- und gesundheitsfördernde Wirkung der Larven. Das von ihm kreierte Produkt, das seit ca. 40 Jahren unter dem Namen Apilarnil in Rumänien gehandelt wird, gilt als Potenz steigernd und als allgemeines Stärkungsmittel. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus gefriergetrockneten Larven und Blütenpollen.

In Russland kennt man die medizinische Anwendung von Drohnenlarvenhomogenat bei Prostataerkrankungen und bei Diabetes Typ 2. In der Bienenheilkunde kommt es außerdem bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen zum Einsatz.

Drohnenlarven sind eine interessante Option zu Gelée Royale, weil sie in weit größeren Mengen erzeugt werden können und viele Gemeinsamkeiten aufweisen.

Bienenstockluft

Bienenstockluft

Die heilende Wirkung von Bienenstockluft ist bei Imkern seit langem bekannt. Erstmals wurde 1972, beim 3. Internationalen Symposium für Apitherapie, in Portoroz, Slowenien, die heilende Wirkung von Bienenstockluft öffentlich diskutiert.

Heute stehen technische Lösungen zur Verfügung, die ein gezieltes und dosiertes Inhalieren der Bienenstockluft ermöglichen. Dabei lässt die Qualität der auf dem Markt befindlichen Geräte noch sehr zu wünschen übrig.

Ergebnisse, die mit der Inhalation bei zahlreichen Erkrankungen der Atemwege erzielt werden, sind erstaunlich. Zu den Einsatzgebieten zählen: Allergien, Asthma, akute und chronische Bronchitis, COPD, Pseudokrupp und Nebenhöhlenentzündungen. Chronische Kopfschmerzen können günstig beeinflusst werden, auch eine positive Wirkung bei Depressionen wird beobachtet.

 

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