Biene bei Brutpflege Zucht von Königinnenzellen Bienen auf offener Brutwabe Biene auf Mandelblüte

Bienenerzeugnisse

10 hochwertige Bienenprodukte ermöglichen vielseitige heilkundliche Anwendungen, die Sie in den Seminaren von mediapis® erlernen können.

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• Honig

Aus dem Nektar der Blüten und dem Honigtau der Bäume erzeugen die Bienen wohlschmeckenden Honig und gleichzeitig eine wertvolle Medizin. Neben verschiedenen Zuckerarten finden wir im Honig vielerlei Inhaltsstoffe der Pflanzen sowie die von den Bienen hinzugefügten Enzyme und Hormone.
Die unterschiedliche Zusammensetzung der Zuckerarten im Honig bestimmt seine Konsistenz. Die Hauptanteile sind Glukose und Fruktose. Honigsorten mit hohem Anteil an Glukose kristallisieren sehr schnell, Honige mit einem hohen Anteil Fruktose bleiben lange flüssig. Die Kristallisation des Honigs kann durch thermischen Einfluss und Rühren durch den Imker oder Verarbeiter beeinflusst werden. Je nach Verfahren können bei diesen Maßnahmen wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen (z.B. durch zu starkes Erhitzen).
Farbe und Geschmack des Honigs werden entscheidend von der Nektar spenden Pflanze bestimmt. Bei unsachgemäßer Lagerung kann der Honig Fremdgerüche annehmen oder gären.
Die besten Lagerbedingungen sind: Luftdicht verschlossen, kühl (um 15°) und dunkel. Honig sollten Sie möglichst bei Ihrem örtlichen Imker kaufen. Honig bietet uns bei inneren und äußerlichen Gesundheitsproblemen vielseitige Anwendungsmöglichkeiten.

• Pollen

In Symbiose mit den Blütenpflanzen steht die Pollensammeltätigkeit der Bienen. Für ihre Bestäubungsarbeit erhalten die Bienen einen Teil des Pollens. Er dient ihnen als reiche Quelle für hochwertiges Eiweiß und Fette (essentielle Amino- und Fettsäure). Eine Vielzahl von Vitaminen, Spurenelementen, Flavonoiden und anderen sekundären Pflanzenstoffen machen den Pollen zu einem hochwertigen Nahrungsmittel. Diese Stoffe liegen im Pollen in organisch gebundener, hoch bioverfügbarer Form vor. Sie leisten uns Menschen wertvolle Dienste für Gesundheit und Wohlbefinden.

• Bienenbrot

Der von Bienen verarbeitete und in den Waben konservierte Pollen wird als Bienenbrot bezeichnet. Sie nutzen dazu organische Säuren und Enzyme und knacken so die Schutzhülle des Pollens, damit seine wertvollen Inhaltsstoffe von den Bienen und ihren Larven genutzt werden können. Zur Konservierung bedecken Sie den Pollen in den Waben mit Honig. Der auf diese Weise enzymatisch aufgeschlossene Pollen kann in der Naturheilkunde ähnlich eingesetzt werden wie frischer oder getrockneter Pollen. Bienenbrot hat den Vorteil, dass es bekömmlicher ist als Pollen, und den Nachteil, dass es selten in guter Qualität angeboten wird.

• Propolis

Vorwiegend von den Blattknospen der Bäume und Sträucher, aber auch aus anderen Quellen sammeln die Bienen das Harz, das sie zu Propolis verarbeiten. Propolis erfüllt im Bienenstock verschiedene Aufgaben. Kittharz, wie Propolis auch genannt wird, ist ein Baustoff, dessen Konsistenz stark temperaturabhängig ist. Es gibt dem Wachs Stabilität und Elastizität gibt. Das Bienenvolk schützt seine Behausung damit vor Zugluft und Feuchtigkeit. Außerdem ist Propolis ein vielseitiges Antibiotikum, mit dem die Bienen feindliche Mikroben abwehren, die ihnen und ihren Vorräten schaden könnten. Schon im Altertum wurde die desinfizierende und konservierende Wirkung von Propolis bei Bienen beobachtet und daraus Verwendungszwecke für den Menschen abgeleitet. Propolis ist in der Heilkunde heute wieder von enormer Bedeutung, weil es gegen eine große Anzahl von Miroorganismen wirksam ist (u. a. gegen Antibiotika resistente Keime) und es sich zudem in der Krebsbegleittherapie bewährt hat. Vielseitige Aufbereitungsformen von Propolis ermöglichen eine gezielte Anwendung bei verschiedenen Erkrankungen.

• Gelée Royale

Der Stoff der Königinnen macht! Denn dieser Stoff alleine und die Größe der Zelle, in der das Ei liegt, entscheidet, ob daraus eine Königin wird, die viele Jahre leben kann, oder eine einfache Arbeiterin, die nur wenige Wochen lebt. Gelée Royale kann nur von jungen Arbeiterbienen erzeugt werden, die es aus Honig, Pollen und eigenen Drüsensekreten herstellen. Weiselfuttersaft, wie der Imker es nennt, ist eine cremefarbene Substanz in der Konsistenz ähnlich wie Naturjoghurt und sauer im Geschmack. Gelée Royale ist für die königliche Larve, das was die Plazenta für den Embryo ist. Sie liegt in einem kleinen See aus Gelée Royale und entwickelt sich daraus innerhalb von 16 Tagen zum erwachsenen Insekt. Wir finden in Gelée Royale eine unglaubliche Anzahl von Nähr- und Schutzstoffen. Dieser Reichtum an bioaktiven Stoffen verleiht Gelée Royale einen hohen Stellenwert in der Heilkunde und in der Kosmetik, weil die zellregeneriernde Kraft als Jungbrunnen für uns Menschen gilt. Das große Heilpotential von Gelée Royale ist damit noch nicht erschöpft. Entdecken Sie in unseren Seminaren noch mehr über dieses fantastische Bienenprodukt.

• Bienenwachs

Junge Bienen haben während ihrer Tätigkeit als Baubienen die Fähigkeit unter den Chitinringen ihres Hinterleibes Wachs auszuschwitzen. Für die Verarbeitung von Wachs zu der bekannten 6-Eck-Wabenform haben Bienen die Fähigkeit ihre Körpertemperatur auf 43°C zu erhöhen. Die chemisch-physikalische Eigenschaft von Wachs bei dieser Temperatur hilft ihnen dem Wachs die geniale Form zu geben, denn so wird mit kleinsten Mengen Baumaterial ein Optimum an Raumnutzung und Stabilität erreicht. Bienenwachs, so wie es die Bienen ausschwitzen, verbrennt rückstandsfrei. Es ist Materie gewordene Sonnenenergie - Licht und Wärme. Bei der Nutzung im Bienenstock wird dem Wachs Propolis zugefügt und es nimmt Stoffe aus den eingelagerten Produkten auf. Dadurch wird es mit der Zeit dunkler und verändert seine Farbe hin zu Gelb bis Braun-gelb. Im Bienenwachs können bis zu 400 Einzelstoffe, u. a. natürliche Parafine sowie viele ätherische und balsamische Inhaltstoffe gefunden werden. Daraus ergibt sich seine vielseitige Anwendung in der Naturheilkunde.

• Bienen

Der Bienenkörper wird bei uns vollständig zu homöopathischen Arzneien verarbeitet, die ihre Anwendung entsprechend des Mittelbildes finden. In Afrika, in asiatischen Ländern und in Russland wird aus dem Bienenkörper eine Tinktur für medizinische Zwecke gewonnen. Diese Anwendung ist bei uns nicht üblich. Auch kennt man in Russland die Verarbeitung des Chitinpanzers der Bienen für die medizinische Anwendung.

• Bienengift

Die Bienen wehren sich mit ihrem Stachel, wenn sie sich oder ihr Volk bedroht sehen. In der Regel sind Bienen weitaus weniger anriffs- und stechlustig als Wespen. Sie haben auch wenig Interesse an ihrem Frühstückstisch auf der Terrasse.
Schwere allergische Reaktionen auf Bienengift sind möglich, aber wesentlich seltener als auf Wespengift. Für die heilkundliche Anwendung wird das Gift der Bienen gesammelt, indem man die Bienen "milkt".
Injektionslösungen, Salben, Honigmischungen mit Bienengift und Antifalten-Gesichtsmasken werden damit hergestellt.

• Drohnenlarven

In unserem Kulturkreis tun wir uns schwer mit dem Gedanken Insektenlarven zu essen. Anders in unseren östlichen Nachbarländern, dort kennt man schon seit einigen Jahrzehnten das Heilpotential von Drohnenlarven. Meist gefriergetrocknet werden die proteinreichen Larvenextrakte zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet und in Kapselform angeboten. Dabei sind sie mehr als ein Potenzmittel, für das sie meistens genommen werden. Vor allem für Leistungssportler haben wir hier eine interessante Alternative zu den üblichen Proteinquellen, weil wir mit den Drohnenlarven gleichzeitig auch viele Schutzstoffe erhalten, ähnlich wie mit Gelée Royal.

• Bienenstockluft

Bei ihrer emsigen Tätigkeit im Bienenvolk erzeugen Bienen mit ihren Flügeln einen Luftstrom. Damit wird der eingetragene Nektar mit einem Wassergehalt von ca. 80% auf ca. 15-16% heruntergetrocknet um lagerfähigen Honig zu generieren. In diese Wasserdampf gesättigte Luft mischen sich Duftstoffe, ätherische Öle und Phenole, die bei der Verarbeitung der Bienenprodukte frei werden. Vor langer Zeit haben Imker bemerkt, dass die dem Bienenvolk entströmende Luft sehr wohltuende Eigenschaften hat. Seit einigen Jahren wird diese Luft mit großem Erfolg zur Inhalation bei Erkrankungen der Atemwege angeboten. Dafür stehen Geräte verschiedener Anbieter zur Verfügung.

Aufgrund seiner Bestäubungsleistung gilt die Biene lt. Bundesumweltministerium als drittwichtigstes Nutztier nach Schwein und Rind in Deutschland. Hierbei unberücksichtigt bleiben die Bienenerzeugnisse für Körper, Geist und Seele.

Wir respektieren, schätzen und sehen daher die Biene als das wichtigste Tier für den Menschen!

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